Kinderanästhesie - Ausleitung

Kinderanästhesie - Ausleitung

Michael Olbrecht  
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Balancierte Anästhesie - Anästhesieausleitung

  • Kurzeitige Beatmung mit reinem Sauerstoff erhöht vor Extubation die Sauerstoffreserve!
  • Mund sorgfältig absaugen, da Kinder zu starker Speichelsekretion neigen!
  • Wenn möglich, Seitenlagerung!
  • Maske griffbereit! Die Maske verbleibt bei dem Kind bis zur Umlagerung in den Aufwachraum!
  • Bei TIVA mit Propofol ist ein Exzitationsstadium kaum zu erwarten, bei Narkosen mit Inhalationsgasen ist dies ausgeprägt. Erkennbar an:
  • unwillkürliche Bewegungen des Kindes
  • weite Pupillen, Hin- und Erwandern der Augen
  • gesteigerte Speichelsekretion
  • Atemstörungen (Husten, Atemanhalten, unregelmäßige Atmung)
  • Manipulationen am Kind (Absaugen, Extubation) sind in diesem Stadium zu unterlassen!
  • Endotracheales Absaugen bei Säuglingen und Kleinkindern kann durch den Sog zur Atelektasenbildung führen. Besser ist es die Lunge zu blähen und den Tubus zügig zu entfernen.
  • Frühextubation bei zurückgekehrter Spontanatmung in noch tiefer Narkose nur für erfahren Anästhesisten!
  • Bei Säuglingen keine Frühextubation! (suffiziente Spontanatmung, guter Muskeltonus, zurückgekehrte Schutzreflexe)

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