RA: Zervikalblockade Hot

Michael Olbrecht  
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RA: Zervikalblockade

Zervikalblockade

Indikation:

Operationen an A. carotis

Operationen an Klavikula

Operationen am Schulterdach

Lagerung / Aufbau / Ultraschalleinstellungen

Kopf des Patienten leicht (ca. 30°) auf die kontralaterale Seite drehen, ggf. Kopfkissen entfernen.

Ultraschallgerät diagonal auf die nicht zu punktierende Seite Höhe Abdomen / Thorax.

ML 6-15 Sonde. 15MHz. Eindringtiefe wenige ca. 1,5-2 cm.

Desinfektion, Materialen und Medikamente lt. klinikinternem Standard.

Durchführung

Aufsuchen der Halsgefäße zur Orientierung.

Lateral der Halsgefäße befinden sich die Wurzeln von C4-7. Durch Sliden aufsuchen der Wurzel C4.

Auf Höhe der Wurzel C4 unterhalb der Faszie des M. sternocleidomastoideus befindet sich der Plexus cervicalis (Carotisbifurkation auf selber Höhe). Ggf. sind kleine Äste wie z.B. die Rami supraclaviculares sichtbar.

In die Faszie wird in kurzer Achse (SAX) wenn möglich inplane (IPA) das Lokalanästhetikum appliziert. Dabei sollten die Faszien gut disseziert werden. Wenn IPA nicht möglich ist, geht nach sorgfältiger Untersuchung des Injektionsgebietes nach Gefäßen auch der out of plan approach (OOPA).

Ggf. ist am lateralen Rand des M. sternocleidomastoideus der N. auricularis magnus in seiner Aufteilung erkennbar.

SOP Kopfdaten

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